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Zur Kilianiwallfahrtswoche machten sich 50 Pilger aus den beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften und aus anderen Orten auf den Weg nach Würzburg.
Auf dem Weg in die Bischofsstadt erinnerte Pfarrer Frank Mathiowetz an die Tradition der Frankenapostel und ihre Jahrhunderte alte Verehrung. Gemeinsam sangen die Teilnehmer das Kilianslied und betenden den Rosenkranz.

Im Kiliansdom nahm die Gruppe am Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Franz Jung teil und nutze nach der Messfeier die Möglichkeit der Begegnung mit dem Würzburger Oberhirten. Viele Teilnehmer konnten mit Bischof Jung persönlich sprechen. Schwester Winifried Eckel von den Oberzellern Franziskanerinnen, die lange im Kahlgrund tätig war, gesellte sich zu den Pilgern.

Am Nachmittag wurde der Wallfahrtsort "Maria im Grünen Tal" in Retzbach angesteuert. In der Wallfahrtskirche feierte die Gruppe mit Pfarrer Frank Mathiowetz und Diakon Ludwig Wallinger eine feierliche Marienandacht. Im Anschluss fand eine Kirchenführung statt.

Im Monsignore Postler Haus wurden die Pilger bei Kaffee und Kuchen bewirtet. Mit vielen Eindrücken machten sich die Teilnehmer über das sonnige Maintal zurück an den Untermain.

Am 1.7.2019 besuchte Bischof Dr. Franz Jung unser Dekanat im Zuge seiner „Kennenlern-Tour“ durch das Bistum. Er traf im Pfarrheim in Krombach zunächst mit den Mitgliedern der Seelsorgekonferenz zusammen, feierte dann einen öffentlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Lambertus und St. Sebastian Krombach, um sich schließlich mit dem Dekanatsrat für ca. zwei Stunden zu treffen. Die Gespräche mit der Seelsorgekonferenz und dem Dekanatsrat dienten dem Bischof dazu, einerseits die regionalen Besonderheiten des Dekanats kennenzulernen und sich andererseits über den Stand des Prozesses „Pastoral der Zukunft“ zu informieren. Zu beiden Themenbereichen erfolgte jeweils eine Präsentation durch die Seelsorgekonferenz bzw. den Dekanatsrat und im Anschluss daran eine Diskussionsrunde mit dem Bischof.

Hintergrund des Besuchs ist die anstehende Strukturreform im Bistum, die ihre Ursache u.a. in dem Priestermangel hat. Momentan ist geplant, in den bestehenden 20 Dekanaten in etwa 40 pastorale Räume zu schaffen. Der Bischof möchte Ende 2020 die endgültigen pastoralen Räume festlegen, nachdem er zuvor Voten aus den Dekanaten und den diözesanen Gremien (z.B. aus dem Diözesan-Pastoralrat) eingeholt hat. Für das Dekanat Alzenau sieht die Planung aktuell so aus, dass zwei pastorale Räume entstehen sollen (einerseits Alzenau, Kahl, Karlstein, andererseits der Kahlgrund von Mömbris bis Schöllkrippen). Nach Festlegung der pastoralen Räume, also ab 2021, wird darüber beraten und entschieden, wie diese Räume zu untergliedern sind und wie die Seelsorge gestaltet werden kann.

Die Mitglieder des Dekanatsrats haben in den Diskussionsrunden mit dem Bischof massiv darauf gedrängt, keine „Großräume“ entstehen zu lassen, in denen die Gottesdienste nur noch zentral an wenigen Orten angeboten werden. Wir sind nämlich der Auffassung, dass religiöses Leben vor Ort, d.h. in den einzelnen Gemeinden stattfindet. Das scheint beim Bischof angekommen zu sein und auch seine Zustimmung gefunden haben. Bei allen Themen erlebten wir den Bischof als einen sehr aufmerksamen und guten Zuhörer, der auch eine gehörige Portion Humor besitzt.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung des Prozesses und alle Neuigkeiten an dieser Stelle kontinuierlich informieren.

Am Dienstag, den 09. Juli 2019 waren unsere Senioren zum letzten Seniorennachmittag vor der Sommerpause (im August ist kein Seniorennachmittag!) ins Max.-Kolbe-Haus eingeladen.

Anscheinend lockte das leckere Versprechen von Bratwurst mit Brötchen und einer leckeren Salatgarnitur einige Senioren aus ihren Stübchen. Um 14:30 waren alle Plätze von 37 Senioren besetzt.

Zum geistlichen Impuls kam heute Pastoralreferent Stefan Warmuth vorbei, der über die Reliquien, ihre Entstehung und deren Sinn referierte. Da wir am Sonntag das Hochfest der Heiligen Frankenapostel gefeiert haben, wurde zum Schluss noch das Frankenlied gesungen. „Wir rufen an den teuren Mann, St. Kilian, St. Kolonat und  St. Totnan…..“

Anschließend stimmte Maria Reining noch einige Lieder an und alle Gäste sangen auch hier wieder kräftig mit!

So langsam durchflutete aber ein leckerer Duft den Raum und es wurde Zeit mit dem Servieren zu beginnen. Die Teller mit den Salaten und Würstchen reichten!!! Dem Team fiel ein Stein vom Herzen!! Alle Senioren freuten sich über die leckere Mahlzeit und ließen es sich herzhaft schmecken!

Nachdem alle gesättigt waren, trug Maria Reining noch einige lustige Geschichten und Ratespiele vor. Zum Schluss erklang noch unser Lied „Freu Dich über jede Stunde…“ und das Irische Segenslied „Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand…“.

Alle Senioren bedankten sich heute ganz besonders herzlich bei dem Seniorenteam für den tollen Nachmittag und die liebevolle Bewirtung!

Wir wünschen allen Senioren eine schöne Sommerzeit und einen schönen Urlaub!

Und bis wir uns wiedersehen am 10. Sept. zu unserem Bingo-Nachmittag, nehme Gott euch alle in seine beschützende Hand!

Seniorenteam:

Maria Reining, Edith Roman, Moni Hofmann, Hanna Wissing, Anneliese Kruckenfellner

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Am Freitag, 28.06. veranstaltete die Kolpingsfamilie Alzenau, unterstützt von den Minis der Pfarrei St. Justinus, ihr Sommernachtsfest im Pfarrgarten. Diese Festivität nutzte Pfarrer Frank Mathiowetz und weihte den neu gestalteten Pfarrgarten mit einer kurzen Andacht ein.
Bürgermeister Dr. Alexander Legler ließ es sich nicht nehmen, an der Einweihung teilzunehmen und dankte in seiner kurzen Ansprache vor allem den Ministranten für die Unterstützung am Fest, was nicht selbstverständlich sei.
Die Kolpingsfamilie Alzenau kann auch in diesem Jahr wieder auf ein gelungenes Pfarrgartenfest zurückblicken.
Der Erlös der Veranstaltung kommt einem gemeinnützigem Zweck zugute.

So wie in jedem Jahr sind auch heuer die drei Alzenauer Pfarreien Alzenau, Wasserlos und Hörstein am Samstag nach Fronleichnam (22.06.2019 ) zur Fußwallfahrt nach Walldürn aufgebrochen.

Die diesjährige Wallfahrt stand unter dem Leitwort: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6) und die Verantwortlichen um den Pilgerführer Walter Glaab konnten auch dieses Jahr wieder auf eine gute Beteiligung zurückblicken.

Am Wallfahrtstag fuhren die Pilger um 5.00 Uhr mit dem Bus von den bekannten Abfahrtsstellen in Alzenau, Wasserlos, Hörstein zum Kloster Engelberg, wo der Pilgergottesdienst, mit Pfarrer Frank Mathiowetz als Zelebrant, in der Klosterkirche gefeiert wurde.

Nach dem gemeinsamen Frühstück in der Klosterschänke begann die Fußwallfahrt nach Walldürn.

Der Wallfahrtsweg verlief abseits der Hauptverkehrsstraßen und ist deshalb auch bei unseren Pilgern sehr beliebt. Die Wallfahrer wurden auf dem Weg nach Walldürn von einer Bläsergruppe musikalisch unterstützt und begleitet.

Die Mittagsrast war, wie schon seit einigen Jahren, im Gasthaus „Zur Linde“ in Gerolzahn.

Leider wurden die Wallfahrer auf den letzten Metern von einem Gewitter überrascht, so dass die Ankunft in Walldürn um 16.00 Uhr ziemlich nass erfolgte. Nach dem feierlichen Einzug in die Basilika mit  eucharistischem Segen, wurde um 17.00 Uhr ein Pilgeramt, mit Pfarrer Frank Mathiowetz als Zelebrant, für die Wallfahrer am Hochaltar gehalten. Die musikalische Gestaltung übernahmen hier auch wieder traditionell die Wallfahrtskapellen der teilnehmenden Pilgergruppen.

Nach einem Abendessen versammelten sich die Pilger noch einmal vor dem Blutsaltar zur Verabschiedung und gemeinsamen Auszug.

Mit dem bereits frühzeitig bereit stehenden Bus ging es dann Richtung Heimat.

Ein besonderer Dank gilt Walter Glaab für die Organisation und dem reiblungslosen Ablauf, den Musikern für die Begleitung, allen Vorbetern, Trägern der Lautsprecher, Fahnenträgern und allen, die teilgenommen haben.

Mit großer Freude begrüßte Pfarrer Frank Mathiowetz den Generalvikar von Trondheim, Dr. Ole Martin Stamnestro in St. Justinus. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Eugen Daigeler aus Stadtlauringen war er zu einem Kurzbesuch in der Stadt und besichtigte sehr interessiert die Pfarrkirche und die Sehenswürdigkeiten von Alzenau. Der Priester ist im hohen Norden Europas, wo nur etwa drei Prozent katholische Christen leben, tätig. In einem Gespräch erzählte er von der bunten und internationalen Gemeinde, die er neben seiner Tätigkeit als Leiter der Bistumsverwaltung betreut. Er dankte für die Unterstützung und Verbundenheit der deutschen Katholiken mit der kleinen Minderheit. Im Auftrag des St. Ansgar - Werkes, das die katholischen Einrichtungen in der skandinavischen Diaspora unterstützt und einer Wohltäterin aus Hanau konnte dem Geistlichen für seine Projektarbeit eine Spende überreicht werden.

An Fronleichnam fand wie alle Jahre der Gottesdienst für die Pfarrei St. Justinus vor der Kirche statt. Viele Gläubige feierten mit Pfarrer Frank Mathiowetz und Diakon Ludwig Wallinger  Eucharistie.

Begleitet von den Gläubigen wurde im Anschluss an den Gottesdienst die Monstranz mit dem Allerheiligsten durch die Straßen von Alzenau getragen. Einige Häuser entlang des Prozessionsweges waren mit Blumen und Fahnen geschmückt.

An den Altären erhielten die Gläubigen den eucharistischen Segen mit der Monstranz.

Mit dem Lied „Großer Gott, wie loben Dich“ klang die Feier aus.

Vielen Dank an die Gestalter der Blumenteppiche und der feierlich geschmückten Altäre, der Kolpingkapelle, dem liturgischem Dienst, Ministranten und allen die dazu beigetragen haben, dass der Gottesdienst und die  Prozession so feierlich durchgeführt werden konnte. Ein Dank gilt auch der Feuerwehr, die für die Sicherheit der Prozession gesorgt haben.

Fronleichnam ist einer der wichtigsten katholischen Feiertage im Jahr. Er wird alljährlich am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag, dem Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Das Fest hat wohl den merkwürdigsten Namen aller kirchlichen Festtage.

Woher kommt der Name?
Das Wort stammt aus dem Mittelhochdeutschen. Es setzt sich zusammen aus vron (Herr) und lichnam (Leib) Leib des Herrn, Im Gegensatz zur modernen Bedeutung entspricht Lichnam nicht dem toten, sondern ganz im Gegenteil, dem lebenden Leib. So bedeutet Fronleichnam so viel wie Fest des Leibes Christi (lateinisch: festum corporis Christi, corpus domini).

Was wird gefeiert?
An diesem Tag wird das Hochfest des Leibes und Blutes Christi gefeiert. Es hängt eng mit dem letzten Abendmahl zusammen, bei dem Jesus seinen Jüngern, nach der katholischen Glaubenslehre, den lebendigen Leib des Herren (so auch die Übersetzung des Wortes "Fronleichnam") in Form des Brotes (Hostie) und des Weines übergeben hat. Das Brot symbolisierte den Leib, der Wein das Blut. Die Katholiken erinnern also an Fronleichnam an die Anwesenheit Jesu in Gestalt von Brot und Wein bei jeder Messe.

 

 

Mit großer Freude segnete Pfarrer Frank Mathiowetz die neuen Ministranten Mozettas und dankte den Spendern für ihre Unterstützung.
Die neue liturgische Kleidung, die von nun an bei Hochfesten und anderen besonderen Anlässen von den Messdienern getragen wird, ist ein bis zu den Ellenborgen reichender Umhang, der über das weiße Chorhemd getragen wird und dem liturgischen Dienst eine besondere Festlichkeit verleiht.
Pfarrer Mathiowetz dankte den Ministranten für ihren treuen und zuverlässigen Dienst und ermutigte sie weiterhin so engagiert tätig zu sein.  

Am Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit feierte die Pfarrgemeinde St. Justinus nach alter Tradition eine feierliche Andacht an der im Jahre 1892 errichtenden Kapelle.
Zahlreiche Gläubigen nahmen an der eucharistischen Andacht teil, die von Musikern aus Hörstein feierlich umrahmt wurde. Pfarrer Frank Mathiowetz dankte allen, die sich um die Kapelle kümmern und Sorge tragen, zum Erhalt dieser Gebetstätte. Im Anschluss fand ein gemütliches Beisammensein bei einem Imbiss und Getränken statt. Der Dreifaltigkeitsonntag wird am Sonntag nach Pfingsten gefeiert und erinnert an das große Glaubensgeheimnis des einen Gottes in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Für den Seniorennachmittag  am 11. Juni stand unser „Dübelspiel“ auf dem Plan.

Wie immer hatte Irmtraut Hofmann unsere Tische liebevoll mit roten Servietten und einer weißen Taube, im Gedenken an das Pfingstfest, dekoriert.
Da Pfarrer Mathiowetz z.Zt.  bei seinen Ministranten in Dietges verweilt, fiel der geistliche Impuls leider aus und es wurden einige geistliche Lieder gesungen.

Auch unser Kuchenlieferant, Bäcker Reisert, braucht mal Ferien! Deshalb gab es heute selbst gebackenen Kuchen vom Seniorenteam, worüber alle sehr erfreut waren. Leider waren heute nur ca. 20 Senioren gekommen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Nach der gemütlichen Kaffeerunde und netten Gesprächen wurden alle Gäste noch mit erfrischenden Getränken versorgt, damit das Spiel später keine Unterbrechung erleiden musste.

Dann ging’s los! Die kleinen Holzkästchen wurden an den Tischen verteilt und jeder bekam 8 Dübelchen und einen Würfel. Edith Roman erklärte für die neuen Gäste kurz den Ablauf. Heute, in den kleineren Runden, schien es noch mehr Spaß zu machen als bisher, denn das Gelächter nahm kein Ende! Und so soll’s sein!! Wie heißt es schon in unserem Jahresprogramm?

Wer den Tag mit einem Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen!

(Sprichw. aus China)

Nachdem alle Tische Ihre Spiele beendet hatten, erklang gegen 16:30 noch unser Lied:

„…und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“

Das war wieder ein schöner Nachmittag mit unseren Senioren!

Für das Seniorenteam: Edith Roman

Nächster Termin:

Dienstag, 09. Juli, 14:30

Seniorennachmittag mit geistlichem Impuls,

anschließend Bratwurst, Weck und kleiner Salatteller.

Montag, 15. Juli, 14:00

Seniorendekanatswallfahrt nach Kälberau.

14:00 Gottesdienst in der Wallfahrtskirche

15:30 Begegnung bei Kaffee und Kuchen im Rahmen des dortigen Pfarrfestes

Anmeldung erbeten bei Edith Roman, Tel. 970 261

Einen ökumenischen Gottesdienst feierten die evangelischen und katholischen Christen gemeinsam mit Pfarrer Frank Mathiowetz und Pfarrer Johannes Oeters am Pfingstmontag im Generationenpark Alzenau. In geschwisterlicher Verbundenheit gestalteten die beiden Geistlichen den pfingstlichen Gottesdienst, der unter dem Leitwort "Es gibt verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist", stand. In gemeinsamen Gebeten, Gesängen und Liedern wurde im verbindenden Miteinander um Gottes Heiligen Geist gebetet. Pfarrer Mathiowetz trug die pfingstliche Lesung aus der Apostelgeschichte vor, die an die Ausgießung des Heiligen Geistes an die junge Christengemeinde in Jerusalem erinnerte. Pfarrer Johannes Oeters erinnerte in seiner Predigt an die Einheit und die Gabe von Glaube, Hoffnung und Liebe, die durch die Kraft des Heiligen Geistes seine Entfaltung findet. Heike Roßkamp trug die Fürbitten vor und Kantor Christoph Kruyer begleitete den Gottesdienst musikalisch. Die Kollekte war für das Cafe Arbeit in Alzenau bestimmt. Mit dem gemeinsamen beten des „Vater unsers“ Gebets und dem Pfingstsegen wurde der gut besuchte ökumenische Gottesdienst abgerundet. Pfarrer Frank Mathiowetz dankte allen Helfern und den zahlreichen Gottesdienstbesuchern für ihr Kommen.

Die Stadt Alzenau hatte auch in diesem Jahr wieder Ihre Seniorengruppen zu einer  Informationsfahrt eingeladen. Das Team von St. Justinus entschied sich für eine Fahrt nach Frankfurt in die „Neue Altstadt“.

So ging es dann am 04. Juni um 13:00 mit 48 Personen auf zum Tagesziel! Unser Bus konnte bis zur Paulskirche fahren. Hier konnten alle bequem aussteigen und zum Treffpunkt „Justitiabrunnen“ am Römer laufen, wo die beiden Stadtführer warteten und unsere reiselustigen Senioren unter ihre Fittiche nahmen. Schon der Anblick des Römerberges mit seinen Bauwerken, im Mittelpunkt der Römer, die Nikolaikirche und die vielen Fachwerkhäuser waren eine Augenweide. Die Sonne meinte es sehr gut, deshalb waren unsere Reiseleiter immer darauf bedacht, die  Gruppen an schattige Plätze zu führen, wo sie ihre Informationen weitergeben konnten. Sofort kamen sie zum Thema „Neue Altstadt“. Die Neue Frankfurter Altstadt wurde von 2012 bis 2018 im Rahmen eines städtebaulichen Großprojekts rekonstruiert. Ziel der Baumaßnahme war es, einen kleinen Teil der 1944 bei Luftangriffen zerstörten 1250 Häusern, die größtenteils aus dem Mittelalter und der Renaissance stammten, wieder herzustellen. Entlang des sogenannten „Krönungswegs“  zwischen Römerberg und Dom, entstanden 35 Neubauten, davon 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen von historischen Altstadthäusern. Die „Goldene Waage, einst das prunkvollste Haus gegenüber dem Dom, das Haus von Goethes lustiger Tante Melber, der „Eßliger“, steht wieder an seinem alten Platz. Ebenso konnte das berühmte „Rote Haus“ auf Säulen bestaunt werden. Auch die „Kaiserpfalz franconofurd“, die Keimzelle der Frankfurter Stadtgeschichte mit historischen Mauern aus der Römerzeit, der Karolinger und aus dem Mittelalter war ein äußerst interessanter Anlaufpunkt. Unsere Führungen endeten nach 1,5 Stunden am „Hühnermarkt“ mit dem schönen Stoltze-Brunnen. Dieses 1895 errichtete Denkmal wurde zu Ehren des berühmten Frankfurter Dichters errichtet und im Rahmen der Altstadtsanierung wieder an seinen Ursprungsort zurückversetzt.

Elke Scholz, Seniorenlotsin der Stadt Alzenau und Edith Roman, Seniorenteam St. Justinus, bedankten sich bei den Reiseleitern, Herrn Luh und Frau Bettag, ganz herzlich und überreichten im Auftrag des Alzenauer Bürgermeisters Dr. Alexander Legler ein edles Tröpfchen „Burgriesling“ von den Alzenauer Burgterrassen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Fahrt weiter nach Dörnigheim zur Abschlussrast.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Das war wieder ein wunderschöner Tag, den uns die Stadt Alzenau geschenkt hat! Herzlichen Dank hierfür!

Edith Roman, Seniorenteam St. Justinus

 

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