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"Uns liegt der Gesundheitsschutz sehr am Herzen. Mit dem Weihwasserspender können wir den wichtigen Ritus wiederbeleben, ohne die Kirchgänger zu gefährden.“

Zu Beginn der Sonntagsmesse stellte Stadtpfarrer Frank Mathiowetz den neuen Weihwasserspender vor. Nach Ende des Gottesdienstes stellten sich die Kirchbesucher extra an. Jeder wollte beim raus gehen nochmal einen Tropfen Weihwasser nehmen. „Das zeigt, wie wichtig dieses Ritual für unsere Gläubigen ist“, sagt Pfarrer Frank Mathiowetz. Der Seelsorger ist sehr angetan von dem entwickelten Gerät, das durch die Corona-Pandemie vollzogene Verbot von Weihwasser aus den Weihwasserkesseln, hat sich hiermit gelöst.
Auf dem Weihwasserspender steht "Sei gesegnet" und dazu das Pax-Zeichen, sowie "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". „Mit seinen 25 Kilo steht der Weihwasserspender stabil. In dem aus Edelstahl gefertigten Spender befindet sich ein 5-Liter-Behälter mit Weihwasser. Bei Betätigen des Fußpedals wird über eine Pumpe ein Tropfen Weihwasser aus dem Auslaufhahn abgegeben. Somit bleibt das Weihwasser hygienisch einwandfrei. Völlig berührungsfrei und damit absolut hygienisch, da die Gläubigen im Gegensatz zum üblichen Weihwasserbecken mit dem vorgehaltenen Wasser an sich nicht in Kontakt kommen. Durch das rein mechanische System entsteht keinerlei Wartungsaufwand“, betont der Stadtpfarrer. Das Bekreuzigen mit Weihwasser ist eine liebgewonnene Tradition. Es kommt immer nur genauso viel, dass es zum Segnen reicht. Für Pfarrer Frank Mathiowetz, ist wieder ein Stück „Normalität" in die Stadtpfarrkirche St. Justinus zurückgekehrt. Er dankte den Spendern für die Unterstützung.

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