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Die Hörsteiner Monstranz ist wieder aus Bamberg zurück und erstrahlt nun in neuem Glanz. Vor einigen Wochen brachte Pfr. Frank Mathiowetz die barocke Strahlenmonstranz nach Bamberg in die Gold- u. Silberschmiedewerkstatt von Andreas Schwarzl. Herr Schwarzl zeigte sich sehr beeindruckt von der außergewöhnlichen und sehr exzellenten Goldschmiedearbeit, die nach seinen Recherchen in der Zeit von 1765/67 in Augsburg gefertigt wurde. Auch war er überrascht, in welch gutem und gepflegten Zustand sich die Monstranz befand. Trotz dieser Tatsche war eine professionelle Reinigung und Neuvergoldung nun notwendig geworden, um diesen kostbaren Schatz der Nachwelt erhalten zu können. In mühevoller Kleinarbeit wurde die Strahlenmonstranz in ihre Einzelteile zerlegt, professionell gereinigt und neu vergoldet. Diese sehr feinen Arbeiten verlangen ein großes Können und künstlerisches Geschick, was sicher zu den besonderen Talenten des Goldschmiedemeisters zählen dürfte, wenn man sich nun das hervorragende Ergebnis der Restaurierung anschaut. Zu Beginn der Messe am Bernhardussonntag mit Festprediger Diakon Lang, konnte Pfr. Frank Mathiowetz nun die restaurierte Monstranz der Gemeinde präsentieren, bevor er diese neu segnete um sie dann wieder ihrer Bestimmung zu übergeben. Er bedankte sich auch gleich bei den vielen Hörsteinern, darunter auch den Ministranten, die mit ihren Spenden die Finanzierung dieser Maßnahme erst möglich gemacht haben. Auch betonte er, dass es ihn besonders freut, dass sich hier in Hörstein so viele dafür einsetzen, diese Kostbarkeiten, das Erbe der Vorfahren zu erhalten. Hierfür dankte er besonders, denn dass ist längst nicht mehr selbstverständlich. Bei der sich direkt an die Messe anschließenden Bernhardusprozession trug Pfr. Frank Mathiowetz die neu restaurierte Monstranz mit dem Allerheiligsten durch den Hörsteiner Ortskern vorbei am Votivbild in der Hauptstraße. An der feierlichen Prozession, musikalisch umrahmt vom Musikverein Hörstein, begleitet von den Ortsvereinen mit ihren Fahnenabordnungen nahmen auch viele Gemeindemitglieder teil. An zwei Altären, wurde Statio gemacht und nach fürbittendem Gebet der eucharistische Segen gespendet. Zum Schluss zogen alle in die Kirche zum Bernhardusaltar, wo Pfr. Mathiowetz sich nochmals bei allen bedankte bevor er den abschließenden eucharistischen Segen spendete und alle Interessierten dazu einlud die neu restaurierte Monstranz aus der Nähe zu betrachten, wovon reger Gebrauch gemacht wurde.

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